(Nach Vidyāpatis Lied Tāṭala saikate)
1a In einer Welt, wo die Seele sich verirrt, vergaß ich Dich, o Herr, mein Herz verwirrt.
1b Frau, Kinder, Verwandte und Freunde im Sinn – ihr flüchtiger Glanz machte mich blind.
2a Wie ein Tropfen Wasser auf heißem Sand weltlicher Genuss bald an ein Ende gelangt.
2b In diesem Elend wende ich mich flehend an Dich, o Mādhava – denn Trost finde ich nirgendwo für mich.
Du bist der wahre Retter aller Welten, mit Gnade umfängst Du die verirrten Seelen. Nur Du allein bist meine Zuversicht – mein Freund, auf Deine Segnung vertraue ich.
Halblebendig irrte ich ziellos dahin, voll Scham, ohne Richtung und ohne Sinn. Als träumendes Kind verlor ich so viel Zeit, als nutzloser Greis blieb mir nur Müdigkeit.
Wie ein Tropfen Wasser auf heißem Sand, weltlicher Genuss bald an ein Ende gelangt.
Freudige Erregung, der Jugend süßer Kuss
betörten mein Herz mit trügendem Genuss.
Wann endlich finde ich den rechten Pfad
und ergebe mich Dir durch Deine Gnad’?
Brahmās kommen und gehen in endloser Zeit, doch Du hast weder Anfang noch Ende in Ewigkeit. Aus Dir gehn sie hervor, in Dich zurück sie gehn, wie Strudel, die im weiten Ozean sich drehn.
Wie ein Tropfen Wasser auf heißem Sand, weltlicher Genuss bald an ein Ende gelangt.
Vidyāpati bekennt seine Angst vor dem Tod, der auf ihn lauert – mit eisigem Atem droht. Kein Schutz bleibt mir mehr – o Herr, Du allein! Dir weihe ich meine Seele – nun ist sie Dein.
Du bist mein Erlöser vom Weltenleid, der anfanglose Anfang in alle Ewigkeit. Die Last meiner Befreiung liegt nun in Deinen Händen, o Herr, lass mich bitte in Deinem Dienst enden.
Wie ein Tropfen Wasser auf heißem Sand weltlicher Genuss bald an ein Ende gelangt. In diesem Elend wende ich mich flehend an Dich, o Mādhava – wer sonst ist eine Zuflucht für mich?
In diesem Elend wende ich mich flehend an Dich, o Mādhava – wer sonst ist eine Zuflucht für mich? O Mādhava, ich übergebe meine Seele an Dich.
Kommentar
Vidyāpati ist vor allem für seine Lieder über die Spiele Rādhās und Kṛṣṇas bekannt, doch Śrīla Prabhupāda kommentierte keines dieser Lieder. Vielmehr betonte er, dass solche vertraulichen Lieder für befreite Seelen bestimmt sind, also für jene, die keine materiellen Wünsche mehr haben. Stattdessen sprach er oft über Tāṭala saikate, weil dieses Lied die Enttäuschung der bedingten Seele beschreibt, als sie vergeblich nach Wasser in der wüstenähnlichen materiellen Welt sucht. Die Hoffnung bleibt, aber wahres und beständiges Glück bleibt aus. Gerade deshalb ist dieses Lied lehrreich und bedeutungsvoll.
Die Illusion weltlichen Glücks
Vidyāpati beginnt sein Lied mit dem Bild einer Seele, die – verlockt durch das Versprechen, ihren Durst nach Liebe und Freude in der Gesellschaft von Partnern, Familienmitgliedern und Freunden zu stillen – von Körper zu Körper, von Planet zu Planet und sogar von Universum zu Universum wandert. Auf ihrer Reise bleibt die jīva in völliger Vergessenheit ihrer wahren Natur und ihrer liebevollen Beziehung zum Höchsten Herrn. Vidyāpati denkt über diesen bedauernswerten Zustand nach und kommt zu der Schlussfolgerung, dass weltlicher Genuss wenig Bestand hat – ebenso wenig, wie ein Tropfen Wasser auf heißem Sand. Śrīla Prabhupāda kommentiert dieses Thema im ŚrīmadBhāgavatam (4.25.12) im Zusammenhang mit der Geschichte König Purañjanas, der die in der materiellen Welt gefangene jīva symbolisiert: Śrīla Vidyāpati, ein großer Vaiṣṇava-Dichter, hat gesungen: tāṭala saikate, vāri-bindu-sama, suta-mita-ramaṇī-samāje
Materielle Sinnenfreude in der Gesellschaft von Freunden und Familienangehörigen wird hier mit einem Tropfen Wasser verglichen, der auf den heißen Wüstensand fällt. Eine Wüste sehnt sich nach ganzen Ozeanen von Wasser, um gesättigt zu werden – was nützt da ein einziger Tropfen? Ähnlich verhält es sich mit dem Lebewesen, das ein integrales Teilchen der Höchsten Persönlichkeit Gottes ist, die – wie es im Vedāntasūtra heißt – ānanda-mayo 'bhyāsāt ist, das heißt von Natur aus voller Glückseligkeit. Als Teilchen der Höchsten Persönlichkeit Gottes sucht das Lebewesen ebenfalls nach uneingeschränkter Freude. Doch uneingeschränkte Freude kann man nicht getrennt von der Höchsten Persönlichkeit Gottes erlangen. Bei seinen Wanderungen durch verschiedene Lebensarten mag das Lebewesen in dem einem oder anderen Körper eine gewisse Art von Genuss erfahren, doch uneingeschränkte Sinnesfreude ist in keinem materiellen Körper möglich. So wandert Purañjana, das Lebewesen, von Körper zu Körper, doch erfährt in seinem Bemühen zu genießen überall Enttäuschung. Mit anderen Worten: der von Materie bedeckte spirituelle Funke kann in keiner Lebenslage des materiellen Daseins seine Sinne wirklich genießen.
Der Wald des Genusses
Im Fünften Canto des Śrīmad-Bhāgavatam wird die materielle Welt als ein „Wald des Genusses“ beschrieben – ein Symbol für die Suche nach Glück in der Außenwelt. Prabhupāda kommentiert dazu (SB 5.13.7): Im materiellen Wald denkt die bedingte Seele oft an große Paläste oder Wolkenkratzer und verschwendet ihre Energie für solche Dinge, in der Hoffnung, mit ihrer Familie dort für immer in Frieden leben zu können. Doch die Gesetze der Natur lassen dies nicht zu. Wenn die jīva in solche prachtvollen Gebäude einzieht, glaubt sie glücklich zu sein, obwohl ihr Glück nur von kurzer Dauer ist. Es mag einige Jahre anhalten, aber da der Besitzer den Palast mit dem Tod verlassen muss, ist letztlich alles verloren. Das ist der Lauf der Welt. Vidyāpati vergleicht diese Art von Glück mit dem Glücksgefühl, das man empfindet, wenn man in der Wüste einen Tropfen Wasser bekommt. Die Wüste ist durch die sengende Sonne aufgeheizt, und wenn man die Temperatur der Wüste senken will, braucht es gewaltige Mengen Wasser – Millionen und Abermillionen von Litern. Was bewirkt da ein einzelner Tropfen? Wasser hat zweifellos einen Wert, aber ein einziger Tropfen kann die Hitze der Wüste nicht mindern. In der materiellen Welt will jeder erfolgreich sein, doch die Hitze ist unerträglich. Was kann da ein Luftschloss bewirken? Śrīla Vidyāpati hat daher gesungen: tāṭala saikate, vāri-bindu-sama, suta-mita-ramaṇi-samāje – das Glück im Familienleben, in der Gesellschaft und im Freundeskreis ist wie ein Tropfen Wasser in der glühend heißen Wüste. Alle Bewohner der materiellen Welt streben nach Glück, denn Glück ist das natürliche Recht jedes Lebewesens. Doch durch den Kontakt mit der materiellen Welt gerät das Lebewesen in einen ständigen Existenzkampf. Selbst wenn es einmal für eine Weile glücklich ist, kann ein mächtiger Feind alles an sich reißen. Es gibt viele Beispiele von erfolgreichen Geschäftsleuten, die von einem Tag auf den anderen als Bettler auf der Straße lagen. Aber die Natur der materiellen Existenz ist so beschaffen, dass törichte Menschen sich von diesen Geschäftstätigkeiten angezogen fühlen und das eigentliche Ziel des Lebens – Selbsterkenntnis – vergessen.
Māyās verführerische Macht
Den glänzenden Schleier der Illusion zu durchdringen, ist keine leichte Aufgabe, denn Māyās verhüllende Kraft, die āvaraṇātmikāśakti, ist so stark, dass das Lebewesen selbst unter widerwärtigen Bedingungen zufrieden ist. Man kann dies bei Schweinen und Würmern beobachten, die in abscheulichen Umständen leben – umgeben von Schmutz und Kot – und dennoch mit ihrem Leben zufrieden sind. Menschen hingegen besitzen Unterscheidungsvermögen und können erkennen, dass sie leiden. Diese Einsicht kann sie dazu bewegen, nach einer Lösung zu suchen. Nach vielen gescheiterten Versuchen werden sie dann vielleicht die Wahrheit von Kṛṣṇas Worten in der Bhagavad-gītā (7.14) erkennen: Diese meine göttliche Energie, die aus den drei Erscheinungsweisen der materiellen Natur besteht, ist schwer zu überwinden. Doch jene, die sich Mir ergeben haben, können sie mühelos hinter sich lassen. Vidyāpati hat diesen entscheidenden Punkt erreicht und sagt deshalb in seinem Lied: „In diesem Elend wende ich mich in meiner Verzweiflung an Dich, o Mādhava. Nirgendwo sonst finde ich Erleichterung.“ Kṛṣṇa ist bekannt als Jagatāraṇa, der Retter des Universums, und als Dīna-dayāmaya, der barmherzige Wohltäter der Hilflosen. Sobald sich das Lebewesen Ihm zuwendet, ist Er bereit, Hilfe zu gewähren.
Das Leben eines gewöhnlichen Menschen
Als Nächstes beschreibt Vidyāpati das Leben eines gewöhnlichen Menschen – ähnlich wie es auch Bhaktivinoda Ṭhākura in einigen seiner Lieder tut. Er bezeichnet sich als „halblebendig“, ein Ausdruck, der ein Gefühl von Unvollständigkeit, Leere und Sinnlosigkeit vermittelt. Wäre die spirituelle Seele, die Lebenskraft, nicht im
Körper gegenwärtig, wäre dieser nur ein Klumpen toter Materie und würde sich nicht bewegen. So gesehen ist jemand, der sich seiner wahren Identität als spirituelle Seele nicht bewusst ist, nicht wirklich lebendig.
Die verschiedenen Lebensphasen
Vidyāpati gibt in der dritten Strophe eine kurze Beschreibung der drei Hauptphasen des menschlichen Lebens – Kindheit/Jugend, Erwachsenenalter und hohes Alter –, in denen der Mensch seine Zeit mit Aktivitäten vergeudet, die nicht zur Entwicklung eines höheren Bewusstseins führen, das letztlich zur Befreiung aus dem Kreislauf von Geburt und Tod führen würde. In der Kindheit und Jugend gilt die Aufmerksamkeit hauptsächlich dem Spiel und der Ablenkung. Später folgen Liebesbeziehungen, Heirat und Familienleben. Schließlich bleibt am Lebensabend oft nur noch Nostalgie und das Bedürfnis nach belanglosen Beschäftigungen wie Golf, Kartenspielen oder Fernsehen – denn das Alter nimmt dem Menschen Vitalität und lässt ihn selbst für gewöhnliche Tätigkeiten untauglich werden.
Das große Ganze
In der vierten Strophe richtet Vidyāpati den Blick auf „das große Ganze“, das heißt den überkosmischen Lebenszyklus, in dem unzählige Universen samt ihren jeweiligen Brahmās von Mahā-Viṣṇu ausgehen und wieder in Ihn eintreten. Diesen Vorgang vergleicht er mit dem endlosen Aufund Niedergehen von Meereswogen. In der Bhagavad-gītā (8.19) beschreibt Kṛṣṇa einen kleineren Zyklus, einen Tag im Leben Brahmās, einen Zeitraum von 1.000 Yuga-Zyklen, also insgesamt 4.320.000.000 Jahren: „Sobald Brahmās Tag anbricht, treten alle Lebewesen ins Dasein, und mit Anbruch der Nacht werden sie wieder vernichtet.“ Die hier beschriebene kosmische Teilvernichtung geschieht 36.500 Mal im Laufe von Brahmās hundertjährigem Leben. Nach
hundert Jahren stirbt auch Brahmā – es sei denn, er ist ein reiner Gottgeweihter und tritt in die spirituelle Welt ein.
Dem Tod ins Auge sehen
Śeṣa śamana-bhaya – am Ende des Lebens kommt die Angst vor dem Tod. Niemand will sterben – doch niemandem ist es vergönnt, für immer zu leben. Das ist die ernüchternde Realität und wahre Natur der materiellen Welt, die daher auch martya-loka, die Welt des Todes, genannt wird. Nur ein Gottgeweihter, der vollkommenen Schutz unter den Lotosfüßen des Höchsten Herrn gefunden hat, kennt keine Angst vor dem Tod. Ein leuchtendes Beispiel dafür ist Mahārāja Parīkṣit. Nachdem er verflucht worden war, in sieben Tagen zu sterben, wurde er durch völlige Hingabe an die Lotosfüße des Herrn frei von aller Angst. Śukadeva Gosvāmī, sein spiritueller Lehrer, sagte zu ihm: Am Ende des Lebens sollte man mutig genug sein, keine Angst vor dem Tod zu haben. Doch dafür muss man alle Anhaftung an den materiellen Körper und alles, was dazu gehört, sowie alle diesbezüglichen Wünsche vollständig aufgeben. Am Ende seines Liedes kommt Vidyāpati zu der Überzeugung, dass wahre Erlösung nur durch vollständige Hingabe zu erlangen ist. Nur unter dem Schutz des Herrn besteht die Hoffnung, dem vergänglichen Dasein in der materiellen Welt zu entkommen.
Vidyāpatis zeitlose Botschaft
Vidyāpatis Tāṭala saikate übermittelt eine tiefgründige, bis heute gültige Botschaft: das Streben nach Glück in der materiellen Welt bringt keine wahre Erfüllung; um echte Erfüllung zu finden, muss man sich dem Herrn ergeben und unter Seinen Lotosfüßen Zuflucht suchen.
Śrīla Prabhupāda zitiert und erwähnt dieses Lied in seinen Büchern und Vorträgen mehr als fünfzig Mal. Vidyāpatis Worte sind wichtig und bedeutungsvoll, denn sie erinnern uns an unsere prekäre Lage in dieser Welt – eine Einsicht, die für den Fortschritt im spirituellen Leben unerlässlich ist.
Die Originalfassung
Tāṭala saikate
Vidyāpati Ṭhākura
tāṭala saikate, vāri-bindu-sama, suta-mita-ramaṇī-samāje tohe visari mana, tāhe samarpala, aba majhu haba kona kāje tātala—glühend; saikate—auf dem Sandstrand; vāri-bindu-sama—wie ein Tropfen Wasser; suta-mita-ramaṇī—Kinder, Freunde und Frauen; samāje—in deren Gesellschaft; tohe visari—Dich vergessend; mana—meinen Geist; tāhe—ihnen; samarpala—habe ich übergeben; aba—nun; majhu—mein; haba—wird sein; kona kāje—durch welche Handlung (wird das wiedergutgemacht)? O Herr, da ich Dich völlig vergaß, waren meine Gedanken immer nur bei Frauen, Kindern und Freunden. Doch es war, als hätte ich einen Tropfen Wasser auf glühend heißen Sand gegossen. Wie kann ich von diesem großen Elend nur frei werden? mādhava he! hāma pariṇām nirāśā tuhuṅ jaga-tāraṇa, dīna dayā-maya, ataye tohāri viśoyāsā mādhava—o Mādhava!; hāma—ich; pariṇām—infolgedessen; nirāśā— hoffnungslos, verzweifelt; tuhuṅ—Du; jaga-tāraṇa—Retter des Universums; dīna dayā-maya—voller Barmherzigkeit mit den Hilflosen; ataye—deshalb; tohāri—in Dir; viśoyāsā—liegt meine einzige Hoffnung.
O Mādhava! Als Folge dessen bin ich völlig verzweifelt. Du bist der Retter des Universums und barmherzig zu den hilflosen Seelen – deshalb setze ich meine ganze Hoffnung einzig und allein auf Dich.
ādha janama hāma, ninde goṅāyaluṅ, jarā śiśu koto-dina gelā nidhuvane ramaṇī, rasa-raṅge mātala, tohe bhajabo kona belā ādha janama—halblebendig; hāma—ich; ninde—in Schande; goṅāyaluṅ—habe ich verbracht;jarā—im Alter; śiśu—als Kind; koto-dina—wie viele Tage; gelā—sind vergangen; nidhuvane—in Liebesspielen; ramaṇī rasa-raṅge—in sinnlichem Vergnügen mit Frauen; mātala—war ich berauscht; tohe bhajabo—Dich werde ich verehren; kona belā—wann wird das geschehen. In einem halblebendigen Zustand habe ich mein Leben in Schande verbracht. Unzählige Tage vergingen in kindischer Torheit und greiser Nutzlosigkeit. Ich war berauscht vom sinnlichen Vergnügen in Liebesspielen mit schönen Frauen. Wann werde ich jemals die Gelegenheit finden, Dich zu verehren?
koto caturānana, mari mari jāota, na tuyā ādi avasānā tohe janami puna, tohe samāota, sāgara-laharī samānā koto—wie viele; catura-ānana—vierköpfige Brahmās; mari mari jāota—sind einer nach dem anderen gestorben; na—nicht; tuyā—Dein; ādi avasānā—Anfang oder Ende; tohe janami—aus Dir gehen sie hervor; puna—wieder; tohe samāota—in Dir werden sie aufgelöst; sāgara-laharī—Wellen des Ozeans; samānā—ähnlich wie. Unzählige vierköpfige Brahmās sind einer nach dem anderen gestorben, doch Du hast weder Anfang noch Ende. Wie Meereswellen gehen sie aus Dir hervor und kehren wieder in Dich zurück.
bhaṇaye vidyāpati, śeṣa śamana-bhaya,
tuyā vinā gati nāhi ārā
ādi-anādika, nātha kahāyasi,
bhava-tāraṇa bhāra tohārā
bhaṇaye vidyāpati—Vidyāpati gesteht; śeṣa—am Ende seines Lebens; śamanabhaya—Angst vor Yamarāja (dem Todesgott); tuyā vinā—außer Dir; gati—Zuflucht; nāhi ārā—gibt es keine andere; ādi-anādika—der Anfang, aber ohne Anfang; nātha—o Herr; kahāyasi—bist Du bekannt; bhava-tāraṇa bhāra—die Last der Erlösung aus der materiellen Welt; tohārā—liegt bei Dir. Vidyāpati gesteht, dass er jetzt, am Ende seines Lebens, den Tod fürchtet. O Herr! Es gibt keine Zuflucht außer Dir. Du wirst immer als der Herr von Anfang und Anfangslosigkeit gepriesen. Nun liegt die Verantwortung, mich aus der materiellen Welt zu erlösen, ganz allein bei Dir.