Markine bhagavata-dharma

Vers 12

অথচ এেনেছা ϕভΦ কথা বিলবাের েয েতামার ইИা ϕভΦ কর এই বাের (১২)

athaca enecha prabhu kathā balibāre ye tomāra icchā prabhu kara ei bāre athaca—trotzdem; enecha—Du hast mich hierher gebracht; prabhu—O Herr; kathā—Botschaft; balibāre—zu sprechen; ye— welche; tomāra icchā—Dein Wille; prabhu—O Herr; kara—tun; eibāre—jetzt.

Irgendwie, o Herr, hast Du mich hierher gebracht, um über Dich zu sprechen. Jetzt liegt es an Dir, o Herr, ob ich erfolgreich sein werde oder nicht.

Ein Gottgeweihter sieht sich als ein Instrument in den Händen des Herrn. Śrīla Prabhupāda verstand sich als Kṛṣṇas Sprachrohr für die englischsprachige Welt. Auf Anweisung seines spirituellen Meisters, des Repräsentanten des Herrn, war er in den Westen gekommen. In diesem Sinne war es Śrī Caitanya selbst, der ihn durch seinen spirituellen Meister beauftragt hatte, die saṅkīrtana-Bewegung außerhalb Indiens zu verbreiten. Der allmächtige Herr hatte ihn hierhergebracht, und nun lag es in Seinen Händen, die geeigneten Vorkehrungen zu treffen, damit die Predigtarbeit erfolgreich werde. Prabhupāda würde sein Bestes geben, doch das Ergebnis lag bei Kṛṣṇa. Später gab er denselben Rat an seine Schüler weiter, die in den Anfangsjahren seinem Beispiel folgten und sich auf wahre Abenteuer begaben, um Kṛṣṇa-Bewusstsein in neue Gebiete zu tragen. Ein leuchtendes Beispiel dafür ist Śivānanda Prabhu, der sich Śrīla Prabhupāda 1967 in Montreal anschloss und sich im

Sommer 1968 ganz allein auf den Weg nach Europa machte. Ohne Geld und ohne Fremsprachenkenntnis kam er zunächst nach Amsterdam, entschied sich dann aber, nach Berlin zu gehen und dort einen Tempel für Kṛṣṇa-Bewusstsein zu gründen. Śivānanda: Oft setzte ich mich auf dem Ku’damm, Berlins berühmter Einkaufsstraße, hin und machte kīrtana. In Montreal hatte mir mein Gottbruder Haṁsadūta eine Bettelschale gegeben sowie einige Kärtchen mit der Aufschrift: „Chante Hare Kṛṣṇa und dein Leben wird erhaben!” Ich stellte die Schale und die Karten vor mich hin und begann Hare Kṛṣṇa zu chanten, und natürlich warfen einige Leute Münzen hinein. Wenn sich schließlich eine größere Menge versammelt hatte, hörte ich auf zu chanten und begann zu sprechen. Da ich kein Deutsch konnte, musste ich jemanden aus der Menge finden, der übersetzen konnte. West-Berlin hatte eine große Universität, und es waren immer einige Studenten da, die sich freiwillig bereitfanden; daher hatte ich selten ein Problem. Ganz auf sich allein gestellt, zweifelte Śivānanda manchmal, ob er überhaupt jemanden für Kṛṣṇa-Bewusstsein würde interessieren können, und so schrieb er seinem spirituellen Meister und äußerte seine Besorgnis. Śrīla Prabhupāda, der aus eigener Erfahrung wusste, wie gewaltig eine solche Aufgabe war, antwortete: Ich freue mich, dass du nach West-Berlin gehst, und ich hoffe, du wirst diesen Brief rechtzeitig erhalten. Sei mutig und chante immer Hare Kṛṣṇa. Du wirst erfolgreich sein. 1965 kam ich nach New York in derselben Lage, und nach und nach kamen Schüler wie du zu mir. Sei also nicht enttäuscht. Tu dein Bestes, und Kṛṣṇa wird dir in jeder Hinsicht helfen. Wie Prabhupāda vorausgesagt hatte, begannen nach und nach einige junge Menschen Interesse zu zeigen und schlossen sich dem Tempel an – und der Rest wurde Geschichte.