basierend auf Śrīla Prabhupādas Gebet Mārkine bhāgavata-dharma
Große Gnade, o Krischna, erweist Du mir, einer unwürdigen Seele, doch frag’ ich mich:
Warum hast Du mich gebracht hierher,
an diesen Ort so fremd und schrecklich?
.
Einen Grund musst Du haben, das denke ich mir;
Deinem Wunsch werd’ ich folgen ohne Fehl.
Die meisten Menschen bedeckt sind hier
von Unwissen und der Leidenschaft Gefühl.
Glücklich und zufrieden mit flüchtigen Freuden, keinen Sinn für Worte aus der Transzendenz. Wie soll ich ihnen wahres Wissen vermitteln, berauscht vom Genuss sinnlicher Dekadenz?
Doch Hoffnung füllt mein Herz. Dein gnadenvoller Blick ein helles Licht. Die Macht Deiner Mystik macht alles möglich – Stumme singen, Lahme tanzen, Blinde haben Sicht.
O Herr, ich bin wie eine Marionette, die so tanzt, wie Du es gerne hättest. Lass mich tanzen, wie Du willst, auf der ganzen Welt; lass mich tanzen, wie es Dir gefällt.
Wie sollen sie Gefühle der Hingabe verstehen?
Gib mir Deinen Segen und die Fähigkeit,
Deine Worte im rechten Ton zu überbringen
mit spiritueller Kraft und Weisheit.
6-7 Im Bann der Illusion leiden alle Wesen, Dein Wille allein kann sie befreien. Mögen sie von Unwissenheit bald genesen, möge ihr Verständnis Deiner Botschaft gedeihen.
Bhāgavata-kathā, Deine Klangerscheinung,
vermittelt transzendente Wahrheit
und offenbart ihre tiefe Bedeutung
durch demutsvolles Hören mit Besonnenheit.
(SB 1.2.17) Śrī Kṛṣṇa, als Überseele, in allen Herzen weilt und wahren Geweihten Seinen Segen erteilt. Der Hang zu Weltlichkeit wird bald vergehen in Herzen begierig, über Kṛṣṇa zu hören.
(SB 1.2.18)
Dem bhagavata dienen – Person und Schrift,
tilgt fast alle Folgen des Herzens Gift.
Bhakti für den Herrn, in Liedern erwacht,
wird zu unerschütterlicher Liebesmacht.
(SB 1.2.19) Erblüht im Herzen Liebe, fest und rein, schwinden Lust und Gier, der Täuschung Schein. Gegründet in śuddha-sattva, reiner Gutheit, erfreut sich der Geweihte unendlicher Glückseligkeit.
(SB 1.2.20) Wenn śuddha-sattva lenkt den Geist allein, durch Dienst in Hingabe, geläutert und rein, erstrahlt klares Gotteswissen und erhellt die Seele, befreit aus der materiellen Welt.
(SB 1.2.21) Ist der Knoten im Herzen durchtrennt, sind Zweifel und Sorgen für immer verbannt. Die Kette des karma in Stücke zerspringt, wenn man das Selbst als Meister erkennt.
O Herr, ich bin wie eine Marionette, die so tanzt, wie Du es gerne hättest. Lass mich tanzen, wie Du willst, auf der ganzen Welt; lass mich tanzen, wie es Dir gefällt.
Wer zuhört Deiner Botschaft mit Bedacht,
wird frei von Unwissen und Leidenschaft.
Alles Unheilvolle aus dem Herzen weicht,
und die Seele Dienst in Hingabe erreicht.
Wie kann ich Deine Botschaft weitergeben, damit Kṛṣṇa Bewusstsein verändert unser Leben? Ungeeignet, tief gefallen, unglückselig, ohne Deine Gnade machtlos bin ich.
12-13 Du brachtest mich hierher, Deinen Ruhm zu künden, Erfolg oder Fehlschlag sind in Deinen Händen. Meister aller Welten, durch mich Dein Wort soll fließen, Gib mir die Kraft, der Menschen Herzen zu erschließen.
Durch Deine Gnade allein meine Worte werden rein, und durchdringen alle Herzen, selbst die aus Stahl und Stein. Deine transzendente Botschaft so erhaben befreit von allem Leid, bringt Freude ins Leben.
Hingabe besitz ich nicht, Wissen ist mir fremd, mein Glaube an Krischnas Namen aber ungehemmt. Den Titel „Bhaktivedanta“ die Vaisnava-Gemeinde hat mir verliehen, Jetzt liegt es an Dir, den wahren Sinn von „Bhaktivedanta” zu erfüllen.
O Herr, ich bin wie eine Marionette, die so tanzt, wie Du es gerne hättest. Lass mich tanzen, wie Du willst, auf der ganzen Welt; lass mich tanzen, wie es Dir gefällt.