Markine bhagavata-dharma

Vers 14

তব কৃপা হ’েল েমার কথা ზд হেব ზিনয়া সবার েশাক দুঃখ েয ঘুিচেব tava kṛpā ha’ le mora kathā śuddha habe śuniyā sabāra śoka duḥkha ye ghucibe tava kṛpā—Deine Barmherzigkeit; ha’ le—wenn Du sie gewährst; mora kathā—meine Rede; śuddha habe—wird rein werden; śuniyā— hörend; sabāra—eines jeden; śoka-duḥkha—Klage und Leid; ye— welche; ghucibe—wird verschwinden.

Nur durch Deine grundlose Barmherzigkeit werden meine Worte rein werden. Ich bin mir sicher: Wenn diese transzendentale Botschaft in ihre Herzen eindringt, werden sie mit Sicherheit Freude verspüren und von allem Leid befreit werden.

Sarve sukhino bhavantu – ein Gottgeweihter möchte, dass alle Wesen glücklich sind. Das Unglück anderer schmerzt ihn. Prahlāda Mahārāja bringt dieses Mitgefühl in seinem Gebet an Nṛsiṁhadeva zum Ausdruck (SB 7.9.43), wo er sagt: „Ich habe Mitleid mit ihnen und denke darüber nach, wie ich sie aus der Gewalt Māyās befreien könnte.” Genau dies ist die Mission eines Geweihten. Und wie kann er sie erfüllen? Aus eigener Erfahrung weiß er, dass dies nur möglich ist, wenn sein eigenes Leben rein wird. Deshalb versucht er, Kṛṣṇa in Gestalt transzendentalen Klangs jedem zu geben, dem er begegnet. Und wenn er damit Erfolg hat, weiß er, dass er dies allein der grundlosen Barmherzigkeit des Herrn zu verdanken hat. Ein Geweihter schreibt sich seine Erfolge im hingebungsvollen Dienst nicht selbst zu. Er ist sich bewusst, dass jeder Fortschritt, den er macht, oder jeder Erfolg, den er erzielt, einzig und allein der Gnade von guru und Kṛṣṇa zu verdanken ist. Gleichzeitig weiß er aber auch, dass Bemühung und Fähigkeit ebenso wichtige Bestandteile sind. Ein Geweihter lehnt sich nicht bequem zurück in der Erwartung, Kṛṣṇa werde sich schon um alles kümmern. Aber bloße Bemühung – selbst gepaart mit Fähigkeit – genügt nicht. Fehlt die Zutat der Barmherzigkeit, sind alle Bemühungen vergeblich und enden in Misserfolg. Andererseits ist ein Gottgeweihter davon überzeugt, dass die transzendentale Botschaft eine gewaltige Kraft besitzt und jeden erheben kann, der sie mit offenem Herzen empfängt. Evaṁ prasanna-manaso, das Herz wird von Freude erfüllt, und schließlich mukta-saṅgasya jāyate, man wird von aller materiellen Bindung, der Ursache allen Leids, befreit. Dieser Vorgang ist wissenschaftlich fundiert und universell anwendbar. Ein Verfahren gilt dann als wissenschaftlich, wenn sich Fakten durch Tests und Versuche bestätigen lassen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass jeder, der diesen Vorgang sorgfältig und schrittweise anwendet, das angestrebte Ziel ohne Fehl erreichen kann.