Srila Prabhupada und seine Schüler in Deutschland

Ein Hinweis zu den Sanskritwörtern in Briefen

Vorworte und Hinweise xii

den Westen reiste und England besuchte. Dass auch nach so vielen Jahren noch neue Erinnerungen auftauchen, zeigt, wie tief die Begegnungen mit Śrīla Prabhupāda das Leben seiner Schüler geprägt haben. Zwei Wochen später folgt eine weitere freudige Überraschung. GuruGaurāṅga, ein Gottbruder, der Anfang der 70er Jahre in der Schweiz predigte und dabei war, als Prabhupāda Frankreich zum ersten Mal besuchte, ruft mich an, um mich auf einige Details aufmerksam zu machen, die im Bericht über Prabhupādas Besuch in Paris im Sommer 1972 fehlten. Im Verlauf des Gesprächs erzählt er mir von seinen eigenen Erinnerungen an verschiedene Erlebnisse mit Prabhupāda während dessen Besuchs 1972. Dankbar füge ich diese neuen Anekdoten ins 9. Kapitel ein. Mögen diese zusätzlichen Berichte den Leserinnen und Lesern helfen, Śrīla Prabhupāda und seinen frühen Schülern noch ein wenig näherzukommen.

Bhakti Gauravani Goswami
25. Juni 2026
Pāṇḍava-nirjalā Ekādaśī

EIN HINWEIS ZU DEN NAMEN

Die Erinnerungen in diesem Buch werden von den jeweiligen Zeitzeugen aus ihrer heutigen Perspektive erzählt (z. B. Bhakti-bhūṣaṇa Swami). In den Geschichten selbst werden sie jedoch mit den Namen genannt, die sie in den 1970er Jahren trugen (z. B. Stefan und nach der Einweihung Sucandra), um die historische Atmosphäre zu wahren. Umgekehrt wird ein Sprecher, der damals sannyāsī war, in den Geschichten mit seinem Sannyāsa-Namen genannt, auch wenn er später den Sannyāsa-Stand aufgab und wieder seinen Einweihungsnamen annahm.

Die Sanskritwörter in Prabhupādas Briefen habe ich so belassen, wie er sie ursprünglich schrieb, also ohne diakritische Zeichen.