EIN TRANSZENDENTALER WUNSCH

ie Welt, in der wir leben, ist – aus vedischer Sicht – das Gefängnis des Reiches Gottes. Und so wie ein gewöhnliches Gefängnis nur aufgrund des Fehlverhaltens einiger weniger Bürger existiert, so existiert auch die materielle Welt nur deshalb, weil sich einige rebellische Seelen von der höchsten Autorität, Kṛṣṇa, abgewandt haben. Aber ein Gefängnis ist nicht nur ein Ort der Bestrafung, sondern hat letztlich den Zweck, die Insassen durch Erziehung und Berichtigung wieder zu gesetzestreuen Bürgern zu machen. Ähnlich verhält es sich mit der materiellen Welt, deren eigentlicher Sinn darin besteht, das Bewusstsein der bedingten Seelen zu läutern und sie wieder zu ihrer wesensgemäßen Stellung als liebende Diener des Höchsten Herrn zu erheben. Glücklicherweise ist Kṛṣṇa so gütig, dass Er von Zeit zu Zeit selbst in die materielle Welt kommt, um den bedingten Seelen zu zeigen, wie sie Schritt für Schritt wieder auf den rechten Weg gelangen können. Er erscheint in Seiner ursprünglichen Gestalt oder in verschiedenen Inkarnationen, und Er D